Die Wertsteigerung einer Immobilie wirkt der Inflation entgegen

Immobilien-und-InflationWer sich in diesen unsicheren Zeiten nach der internationalen Bankenkrise nach einer sicheren Geldanlage umsieht, kommt an Immobilien derzeit nicht vorbei. Zumal nicht angelegtes Geld mit zunehmender Inflation an Wert verliert.

Zahlreiche Menschen in Deutschland machen sich derzeit Sorgen, auf welche Weise Geld am sichersten angelegt werden kann. Ein wichtiger Gedanke dabei ist, der schleichenden Inflation, der zurzeit der Euro unterliegt, entgegenzuwirken. Auch, wenn Experten im Moment noch davon ausgehen, dass die Inflationsrate nicht zu Problemen in der Wirtschaft oder im Privatwesen führen wird, steigt doch die Nachfrage nach sogenannten Sachwerten als Geldanlage. Neben Gold gelten Immobilien als beständigste Anlage, wobei sich “komplette Immobilien” eher rechnen als Immobilienfonds, zumal hier ein Gesetz geplant ist, das künftig eine “Mindesthaltedauer” der Anteile vorsieht.

Viele Anleger – nicht nur in Sachen Immobilien – mögen sich darüber hinaus fragen, wo diese Inflation herkommt? Fachleute sehen einen Grund in der hohen Staatsverschuldung mancher europäischer Länder, wie etwa Griechenland. Hier werde beispielsweise aus politischer Sicht der Anreiz geschaffen, die Inflation für den Schuldenabbau zu nutzen. Einen anderen Grund sehen die Experten in der Versorgung der Wirtschaft mit Geldern der Zentralbanken, was wiederum zu einer hohen Liquidität der Unternehmen führt. Nach Meinung der Fachleute schlage sich das in erhöhten Rohstoffpreisen nieder, was wiederum die Verbraucherpreise ansteigen lässt. Vor diesem Hintergrund gelten Geschäfte mit Immobilien als (inflations)sicher.

Optimal ist die derzeitige Situation für alle Kapitalanleger, die sich mit Immobilien, also dem Kauf eines Hauses oder einer Eigentumswohnung, ihre eigene Altersversorgung sichern wollen. Die Zinsen und die Preise für Immobilien sind auf einem historischen Tiefstand. Sogar Zinsfestschreibungen über die gesamte Laufzeit einer Finanzierung sind günstig zu haben. Branchenkenner argumentieren jedoch auch jetzt noch damit, dass die Tilgungsrate pro Jahr nicht unter vier Prozent liegen sollte, da sonst das Darlehn auf lange Sicht gesehen zu teuer werde. Banken bieten meist eine Tilgung von ein bis zwei Prozent an, was sich aber problemlos auf vier Prozent anheben lässt.

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